Unsere Bienen dürfen Ihren natürlichen Trieb, Waben zu bauen, ausüben.
Ein Kunstwerk eines eingefangenen Bienenschwarms.
Die Bienen kann man doch nicht kontrollieren, ob Sie Bioblüten besuchen oder nicht. Das ist eine der häufigsten, gestellten Fragen.
Stimmt, aber Bio Imkerei gibt es nicht im Industriegebieten, neben der Autobahn,... Bei uns in Seeham, wo weit mehr als 70 % der Landwirtschaft biologisch wirtschaften haben wir doch die besten
Voraussetzungen dazu. Beim Bioimker werden die Bienen mit Biozucker eingefüttert und natürlich auch mit einem Teil des eigenem Honigs. Das Wachs muß rückstandsfrei sein (wird in einem Labor
überprüft), eine Medikamentenbehandlung kann man Jahre später noch feststellen.
Viele Imker/innen wundern sich noch immer über die laufend stärker und aggressiver werdenden Bienenschädlinge und daraus resultierenden Völkerverlusten. Sie haben noch nicht begriffen, dass zum
Teil die Medikamentenanwendung der letzten 20 Jahre die Ursache dafür ist. Angesichts dieser Medikamentenpalette, deren Rückstände im jetzigen Bienenwachs und Propolis feststellbar sind, noch von
Naturnähe der Imker zu sprechen, ist nicht zu vertreten!
Beispiel Varroa: durch die Anwendung der üblichen Medikamente, die alle nur auf Milben wirken, die sich auf den Bienen befinden, ist eine fatale Milbenselektion entstanden. Milben, die die Brut
schneller und stärker befallen, überleben langfristig bei gleichzeitig entstehender Resistenz gegen die Medikamente.
· Das Problem wurde teilweise erkannt und angesichts dieser Situation bleiben der konventionellen Imkerei derzeit nur die Methoden der Bio-Imkerei im Kampf gegen die Varroa, nämlich organische
Säuren.
Die Standorte sind so zu wählen, dass die Belastungen für die Bienen so gering wie möglich sind. Biologisch bewirtschaftete Flächen sind zur Aufstellung zu bevorzugen. Besteht Verdacht auf zu hohe Schadstoffbelastungen, sind die Bienenprodukte zu untersuchen. Bei Bestätigung des Verdachts ist der Standort aufzugeben. In einem Umkreis von 3 km muss die Bienenweide im Wesentlichen aus Pflanzen des ökologischen Landbaus, Waldungen und Pflanzen, die auf Flächen des ÖPUL-Programms angebaut werden, bestehen. Der Bienenstand muss sich in ausreichender Entfernung von jedweden möglichen nichtlandwirtschaftlichen Verschmutzungsquellen, wie z. B. städtischen Gebieten, Autobahnen, Industriegebieten, Abfalldeponien, Abfallverbrennungsanlagen usw. befinden.
Die Bienenwohnungen – mit Ausnahme von Verbindungselementen, Dachabdeckung, Gitterboden und Fütterungselementen – sind vollständig aus natürlichen
Materialien (Vollholz, Stroh oder Lehm) zu fertigen. Beutenschutz:
Eine Innenbehandlung der Bienenwohnung erfolgt nur mit Wachs oder Propolis aus biologischer Bienenhaltung. Eine Außenbehandlung der Bienenwohnung ist nur mit Mitteln aus natürlichen, ökologisch
unbedenklichen Rohstoffen zulässig.
Die Reinigung und Desinfektion der Bienenwohnung ist ausschließlich mit Wasser und Dampf, Abflammen, Natronlauge und Soda (Natriumcarbonat) erlaubt.