Zum Nachdenken

 

 

DER BAUER UND SEIN KIND
Der Bauer steht vor seinem Feld
Und zieht die Stirne kraus in Falten:
„ Ich hab den Acker wohl bestellt,
auf reine Aussaat streng gehalten;
nun seh`` mir eins das Unkraut an!
Das hat der böse Feind getan.“
Da kommt sein Knabe hochbeglückt,
mit bunten Blüten reich beladen.
Im Felde hat er sie gepflückt;
Kornblumen sind es, Mohn und Raden.
Er jauchzt:“ Sieh, Vater, nur die Pracht!
Die hat der liebe Gott gemacht.“
Julius Sturm (1816-1896)

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